Albrecht H. Buchholz

 ---- Steuerberater ----

Honorar für Steuerberater

Die Grundlagen für das Honorar meiner steuerberatenden Tätigkeiten hat der Gesetzgeber in der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) festgelegt.

Die Gebühr richtet sich zunächst nach dem Umfang der beauftragten Tätigkeiten sowie nach dessen Schwierigkeitsgrad. Hinzu kommt die Bedeutung der Tätigkeit, wie und in welchem Umfang Konsequenzen daraus resultieren können.Das Haftungsrisiko sowie andere Umstände, wie Eilaufträge u.ä., fließen auch mit in die Gebühr ein. 

Als Ausgangsgrößen des Honorars dienen die Wertgebühr und die Zeitgebühr. 

Bei Wertgebühren ist die Ausgangsgröße der Gegenstandswert. Durch den Gegenstandswert werden Aufgaben mit größerem Gewicht und größerem Arbeitsaufwand mit höheren Gebühren berechnet. Zum Beispiel ist der Gegenstandswert bei der Buchführung der Jahresumsatz oder die höhere Aufwandssumme.

Für einige andere Tätigkeiten dient die Zeitgebühr, insbesondere bei der Einrichtung der Buchführung, die Steuerbescheidprüfung oder für die Tätigkeiten bei einer Außenprüfung.

Für Tätigkeiten, die nicht rein steuerberatende Tätigkeiten sind, wie z.B. die betriebswirtschaftliche Beratung, wird häufig die Zeitgebühr verwendet.

Bei der Lohnbuchführung wird pro Arbeitnehmer abgerechnet. Die Gebühr pro Arbeitnehmer wird durch den Umfang und den Schwierigkeitsgrad beeinflusst und kann bis zu 25 € pro Arbeitnehmer betragen, wobei für besondere Tätigkeiten die Zeitgebühr hinzukommt.

Gem. § 4 Abs. 4 StBVV kann eine höhere oder niedrigere als die gesetzliche Vergütung in Textform vereinbart werden.

Weiterführende Erläuterungen sowie Beispiele können Sie bei der Steuerberaterkammer Köln einsehen.