Albrecht H. Buchholz

 ---- Steuerberater ----

Erkenntnisse


»Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muss man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.«
(Einstein)


»Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, dass einige Männer glücklicher sein sollen als andere.«

(Oscar Wilde)

»Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.«
(Armand Jean du Plessis Richelieu, französischer Kardinal)

»Alle sagten: Das geht nicht.Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht.« (Unbekannt)

»Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.«
(Marcus Tullius Cicero)

»Es ist ein Arbeitsgrundsatz der Behörde, dass mit Fehlermöglichkeiten überhaupt nicht gerechnet wird. Dieser Grundsatz ist berechtigt durch die vorzügliche Organisation des Ganzen, und er ist notwendig, wenn äußerste Schnelligkeit der Erledigung erreicht werden soll.«
(Franz Kafka)

»Ein Berater, der nichts kostet, ist nichts wert.«
(Unbekannt)

»Früher waren die Heiligen die Nothelfer, heute sind es die Berater.«
(Unbekannt)

»Plausible Unmöglichkeiten sollten unplausiblen Möglichkeiten vorgezogen werden.«
(Aristoteles)

»...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir : 'Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! -...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!'«
(Büroweisheit)

»Das Regieren in einer Demokratie wäre wesentlich einfacher, wenn man nicht immer wieder Wahlen gewinnen müsste.«
(Dr. George Benjamin Clémenceau)

»Es ist schwierig, edel zu denken, wenn man nur daran denkt, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.«
(Jean-Jacques Rousseau)

»Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.«
(Aristoteles)

»Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.«
(Heinrich Heine)

»Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue.«
(Kurt Tucholsky)

»Je einfacher etwas ist, desto mehr Kraft und Stärke liegt darin.«
(Meister Eckhart)

»Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.«
(Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg)

»Die Gesetze müssen so gegeben werden, als ob sie aus der allgemeinen Stimme des Volkes entstanden wären. Diese Gesetze müssen für alle gelten und von allen gegeben werden.«
(Immanuel Kant)

»Kein Gesetz kann den Wünschen aller entsprechen. Wir müssen zufrieden sein, wenn es im großen und ganzen und der Mehrheit nützlich ist.«
(Livius Titus)

»In einem Staat gibt es um so mehr Räuber und Diebe, je mehr Gesetze und Vorschriften es in ihm gibt.«
(Laotse)

»Gummiparagraphen sind dazu da, dass das Unrecht auch zu seinem Recht kommt.«
(Unbekannt)

»Gesetze kennen, bedeutet nicht, sich ihre Worte aneignen, sondern ihren Sinn und ihre Tragweite.«
(Corpus juris Justinians)

»Jedes Gesetz soll klar, einheitlich und genau sein; es auslegen heißt fast immer, es verderben.«
(Voltaire)

»Gesetze sind Jungfrauen in der Schule, aber Huren im Gericht.«
(Unbekannt)

»Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten lässt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten helfen uns die besten Gesetze nichts.«
(Otto Graf von Bismarck)

»Wer Einblick hat, kann verstehen. Wer Durchblick hat, kann entscheiden. Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken.«
(Peter Amendt)

»Regeln lenken den weisen Mann. Der Dummkopf befolgt sie.«
(Oscar Wilde)

»Das Notwendige ist nie zu teuer bezahlt.«
(Marcus Tullius Cicero)

»Beherrsche die Sache, dann folgen die Worte.«
(Marcus Portius Cato)

»Denn das Recht ist nichts anderes als die in der staatlichen Gemeinschaft herrschende Ordnung, und eben dieses Recht ist es auch, das darüber entscheidet, was gerecht ist.«
(Aristoteles)

»Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.«
(Joseph Comte de Maistre)

»Die Steuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel.«
(William »Will« Penn Adair Rogers)

Der Steuerspartrieb ist bei vielen Menschen ausgeprägter als der Sexualtrieb.«
(Unbekannt)

»Man soll seine Steuern dem Staat zahlen, wie man seiner Geliebten einen Blumenstrauß schenkt.« (Novalis)

»Lobend gleichzustellen ist diese Steuerreform allen Steuerreformen, die es jemals gab oder die je kommen werden. Sie ist modern, gerecht, entlastend und kunstvoll. - modern, weil jede der alten Steuern einen neuen Namen trägt. - Gerecht, weil sie alle Bürger gleich benachteiligt.- Entlastend, weil sie keinem Steuerzahler mehr einen vollen Beutel läßt.- Und kunstvoll, weil du in langen Worten ihren kurzen Sinn versteckst: dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, und dem Bürger zu nehmen, was des Bürgers ist.«
(Casparius)

»Das Eintreiben von Steuern ist nichts anderes als Diebstahl.«
(Thomas von Aquin)

»Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuernzahlen. Die Kenntnis aber häufig.«
(Amschel Meyer Rothschild)

»Die Kunst der Besteuerung liegt darin, die Gans so zu rupfen, daß sie unter möglichst wenig Geschrei so viele Federn wie möglich lässt.«
(Jean Baptiste Colbert)

»Vom Profit muss der Mensch leben und vom Beschiss Steuern und Abgaben bestreiten.«
(Aus Schlesien)

»Nur zwei Dinge auf Erden sind uns ganz sicher: der Tod und die Steuer.«
(Benjamin Franklin)

»Holdinggesellschaft: Ein Unternehmen, bei dem man dem Partner die Beute zur Aufbewahrung übergibt, während man selbst von der Polizei durchsucht wird.«
(William »Will» Penn Adair Rogers)